Schwarzes Brett
Ihre Erfahrungen als Moderatorinnen und Moderatoren in der alltäglichen Praxis sind wertvoll für andere. Hier finden Sie Erfahrungsberichte und können Ideen, Fragen und Anregungen austauschen: Welche Erkenntnisse habe ich bei meinem letzten Erzählcafé gewonnen? Was hat mich gefreut oder überrascht? Füllen Sie das Formular aus und tragen Sie ihre Fragen und Erfahrungen ein.
Die Übermittlung des Formulars kann einige Sekunden dauern. Wir prüfen Ihren Eintrag und publizieren ihn sobald wie möglich. Danke!

Lebensgeschichtliches Erzählen
Wir, Elisabeth Rothen und Johanna M. Schlegel, haben das CAS Lebenserzählungen und Lebensgeschichten an der Uni Fribourg im Sommer 2024 abgeschlossen. Nun bietet uns der Verein zur Förderung lebensgeschichtlichen Erzählens VFLE anlässlich seines Fokustreffens vom 17.5.25 in Bern an, unsere Abschlussarbeiten einem breiteren Publikum vorzustellen.
Ort: Pauluskirchgemeinde, Freiestrasse 8, Bern (Länggasse)
Zeit: 13.15 – 15.15 Uhr
Beitrag: CHF 10 (Mitglieder VFLE), CHF 20 (Nichtmitglieder))
Der Anlass ist für alle Interessierten offen!

Erzählcafé Vorbereitung und KI – Wie geht das?
Probieren Sie gerne den folgenden KI Mega Prompt um Leitfragen für Ihr nächstes Erzählcafé zu erstellen. Die Angaben in eckigen Klammern können den eigenen Bedürfnissen angepasst werden:
„Du bist ein erfahrener, umsichtiger Erzählcafé-Moderator und du unterstützt mich bei der Zusammenstellung von Leitfragen zum Thema [Respekt]. Mache mir Vorschläge zu den acht Dimensionen des Themas [Respekt]. Liste [10] Leitfragen pro Dimension auf. Gib jeder Dimension ihre entsprechende Überschrift. Ich nenne dir nun die sieben Dimensionen: 1. Werte- Qualität – Merkmale, 2. (Lebens)-Geschichtliches, 3. Politisches – Gesellschaftliches, 4. Handlungen – Alltagspraxis – Tipps& Tricks, 5. Traditionen, 6. Gefühle, 7. Beziehungen. 8. Gender. Liste in allen Dimensionen zu den jeweiligen [10] Leitfragen passende drei Antwortbeispiele auf. Format: a), b), c).“

Amitié
J’ai animé un café-récits sur le thème de l’amitié au restaurant Migros de Pully le 11 mars 2024. Huit participant-es étaient inscrit-es et une personne supplémentaire s’est présentée spontanément. J’avais imprimé quelques citations sur le thème et chaque participant-e a été invité-e à en choisir une pour lancer la discussion. Très rapidement un climat de confiance s’est instauré, ce qui a permis de riches échanges. A la fin du café, plusieurs participant-es se sont échangés leur numéro de téléphone pour se revoir dans un autre contexte. L’objectif de créer du lien a donc parfaitement été atteint.
L’amicizia
Caffè narrativo organizzato nell’ambito dell’iniziativa amicizia promossa dal Percento culturale Migros. Un bel gruppo di sette persone si è riunito presso il centro diurno Unitas – Casa Andreina a Lugano, condividendo racconti di amicizie di vecchia data o recenti, perse e ritrovate, oppure più forti del tempo. Le diverse età delle donne presenti hanno consentito di ascoltare racconti e ricordi nel segno dell’intergenerazionalità. Questo particolare ha reso il caffè narrativo estremamente interessante e coinvolgente. Grazie a Casa Andreina per l’ospitalità e per l’ottima merenda al termine del caffè narrativo!
Amitié
J’ai animé deux café-récits autour de l’amitié en février. Le 13 février à Neuchâtel avec 10 personnes et le 16 février à La Chaux-de-Fonds avec sept personnes. Parler d’amitié a été très riche dans les deux cas. Le premier group était composé de personnes qui se connaissaient pour la plupart et nous avons pu établir les liens d’amitié qui existaient dans le groupe. Pour le second café, j’ai apporté un extrait de texte sur l’amitié pour ouvrir la discussion, il y avait des personnes venues tout exprès et des personnes arrivées un peu par hasard. Les échanges ont été profonds et riches dans les deux cas.

Amicizia
Il caffe narrativo è stato molto interessante si è parlato molto della reciprocità e dell’importanza di sentirsi liberi nel rapporto. È stata discussa la differenza dell’amicizia in giovane età e quella che si crea quando si è più maturi. Erano presenti ragazzi giovani e persone più adulte. Molto interessante anche il racconto dell’amicizia che può esserci tra sorelle o persone della cerchia familiare di cui ci si fida e ci si affida di più. Alla fine del caffè è stato richiesto di poter fare prossimamente un altro caffè narrativo.
Freundschaft
Das Erzählcafé zum Thema Freundschaft bot viel Gesprächsstoff und 11 Gäste folgten der Einladung. Die Teilnehmenden berichteten von verschiedenen Freundschaften und Erfahrungen aus Kinder- und Jugendtagen, über das Erwachsenenalter bis zur Gegenwart. Es kamen glückliche, wie auch schmerzhafte Erinnerungen zur Sprache. Es wurde lebhaft diskutiert, was eine Freundschaft ausmacht. Es war eine lebhafte Runde mit viel Tiefe und Vertrauen. Für mich als Moderatorin gab es «nicht viel zu tun», da aus den Beiträgen der Teilnehmer:innen immer wieder neue Aspekte des Themas angeregt und beleuchtet wurden. In dieser Runde mit älteren Gästen wurde deutlich, wie wichtig Freundschaften sind und wie schmerzlich der Verlust von Freundinnen und Freunden im höheren Alter ist. «Es bricht ein Stück gemeinsame Erinnerung weg, die vertrauten Gesprächspartner fehlen, es wird stiller um mich herum.»

Freundschaft
Es nahmen total 16 Personen am Erzählcafé teil, 6 davon kannte ich aus meinen bisherigen Erzählcafés. 7 Teilnehmende nahmen zum ersten Mal an einem Erzählcafé teil. Aus Rücksicht auf die ukrainischen Teilnehmerin sprachen wir Hochdeutsch. Die Geschichten wurden spannend und zeitlich nicht überbordend erzählt, die Stimmung war gelöst, aufmerksam, respektvoll, fröhlich. Die Geschichten haben die Aussagen der GDI-Studie bestätigt, dass:
– Der Unterschied zwischen Freundschaft und Bekanntschaft fliessend ist und doch meist klar erkannt wird
– Freundschaften gewählt werden können – im Gegensatz zur Familie
– Humor eine wichtige Komponente einer Freundschaft ist
– Freundschaften gepflegt werden müssen
– Freundschaften auslaufen oder auch kleinere und grössere Pausen überstehen können
Amitié
Nous étions dans un restaurant pour notre café-rencontre. Pour cette raison il y avait un peu de bruit de gens qui finissaient de dîner, ce qui se calmait après peu de temps.
Malheureusement, une des personnes inscrite s’est fait excuser par une amie, mais de voir une tablée de 8 dames me réjouissait.
La plûpart de nous était de langue matérnelle allemande, sauf deux, qui ne le comprennent pas du tout, mais comme l’offre étaient en français, tout le monde s’adaptait – nous avons l’habitude à Fribourg.
Ceci nous portait au thème de la langue et la question, si une amitié pout franchir la barrière linguistique – nous n’avions pas de doute à ce sujet.
Notre échange s’est déroulé tranquillement et en toute amitié même si les participantes se connaissaient que partiellement. Différents aspects du sujet ont été abordés.

Erzählcafé zum Thema „Freundschaft“
Am Samstag 24.2.24 fanden sich neun Frauen und ein Mann zum Erzählcafé in Bülach ein.
Eine bunt gemischte Gruppe von jungen und älteren Menschen, die zum ersten Mal oder schon öfters an einem Erzählcafé teilnahmen.
Nach einer kurzen Einführung in die Mitmachinitiative des Migros-Kulturprozent und in das Format, tauchten wir in die Erinnerung unserer früheren Freundschaften ein. Wir machten einen Abstecher zu nicht gleichgeschlechtlichen Freundschaften und blickten schliesslich in die Zukunft wie Freundschaften entstehen und gelingen können.
Manchmal verhalten, dann wieder fliessend gestaltete sich der moderierte Teil. Immer respektvoll und nicht bewertend untereinander. Das war sehr erfreulich.
Der inoffizielle Teil war sehr lebhaft und es wurde intensiv in Grüppchen weitergesprochen und diskutiert.

Erzählcafé im Rahmen der Aktionstage gegen Rassismus
Wir haben in Rorschach im Gesprächskarussell (Zusammen mit Katarina Stigwall, HEKS Beratungsstelle gegen Rassismus und Diskriminierung) und am Dienstagnachmittag im Frauencafé (Zusammen mit Tina Peschko, HEKS Beratungsstelle gegen Rassismus und Diskriminierung) Erzählcafés zum Thema «Dazugehören» durchgeführt. Die Erzählcafés fanden im Rahmen der Aktionswoche gegen Rassismus 2023 in St.Gallen statt und wurden vom Kanton St.Gallen mit dem Förderbeitrag für Integrationsprojekte gefördert.
Erzählcafés in der Bibliothek
Bibliotheken sind Treffpunkte und Begegnungsorte geworden und ideale Veranstaltungsorte für Erzählcafés.
Zehn interessierte Bibliotheksmitarbeitende, aus dem Kanton Aargau besuchten Anfang April einen halbtägigen Workshop der Bibliotheksförderung Aargau in Aarau mit dem Thema «Erzählcafés in Bibliotheken».
Yvonne Brogle leitet seit fünf Jahren ein Erzählcafé in der Stadtbibliothek Baden und konnte in dieser Zeit viele Erfahrungen sammeln rund um dieses Thema.
Ihr vielfältiges Wissen gab sie in diesem Workshop weiter, inklusive einem kurzen Erzählcafé zu Beginn mit allen Teilnehmenden, bei dem persönliche Erfahrungen mit diesem anregenden Format gesammelt werden konnten. Die vielen praxisbezogenen Tipps kamen gut an bei den Workshop-Teilnehmenden, von denen einige dieses Format für ihre Bibliotheken prüfen und umsetzen werden.

Erzählcafés zur Bücherverbrennung
Anlässlich des 90. Jahretages der Bücherverbrennung in vielen Deutschen Städten 1933 veranstaltete der Kreisjugendring Ravensburg e.V. an einem Wochenende in drei Orten Erzählcafés in Zusammenarbeit mit den jeweiligen Integrationsbeauftragten, zwei Stadtbibliotheken und einer Bücherei. Die Kooperation erwies sich als besonders fruchtbar und die Erzählcafés waren gut besucht. Das Erzählcafé drehte sich um den Wert von Büchern, gestern und heute.
Die Erzählcafés wurden finanziert durch einen Antrag für Fördermittel aus dem Aktionsfonds der Partnerschaft für Demokratie Landkreis Ravensburg, DE.

Geschichten über das Erzählen und Zuhören
Am 23. Februar 2023 fand im Wien Museum ein öffentliches Erzählcafé statt, in dessen Rahmen auch gefeiert wurde, dass es das Erzählcafé-Buch nun gibt. Moderiert von Gert Dressel und Edith Auer wurden viele Facetten des Erzählens und Zuhörens und der Methode des Erzählcafés sichtbar. Vom politischen Anliegen bis hin zur ganz persönlichen Reflexion reichte der Bogen, den die Podiumsgäste – Ina Biechl, Martina Nußbaumer und Elisabeth Wappelshammer – und die Besucher*innen aufspannten: Die Erfahrung, was passiert, wenn man Geschichten anderer hört, und was sich ereignen kann, wenn Geschichten unterschiedlicher Menschen miteinander in Berührung kommen. Wie Geschichten heilsam sein können und wie ermutigend Erzählcafés für Einzelne sein können. In dieser sehr spürbaren Verdichtung war der Abend gleichzeitig auch kurzweilig und unterhaltsam, es gab Momente der Stille und Applaus.

Ein Erzählcafé ist kein Kaffeeklatsch
Zu Buchvorstellung und Erzählrunde eingeladen hat das St. Pauli-Archiv in Hamburg. Ein kleines Erzählcafé mit einem Erzähler und zwei Moderierenden zum Thema Erzählen, Zuhören und Erzählcafés zu Beginn hat nicht nur Einblick ins Thema gegeben, sondern gleich spürbar/erfahrbar gemacht, worum es geht. Die Gäste waren schnell ins Gespräch eingebunden, in dem es insbesondere um Erfahrungen aus Erzählcafés, die Ziele und das Potenzial ging. Nach einem Austausch unter den Gästen zu ihren Erfahrungen und Impulsen wurde dann im zweiten Teil das Buch „Erzählcafés. Einblicke in Praxis und Theorie“ vorgestellt. Mit der Frage, wie wir uns Erzählcafés und Räume des Erzählens/Zuhörens in Zukunft vorstellen wurden die Teilnehmenden zum informellen Teil hinüberbegleitet.

Neues Erzählcafé Buch!
Ein neues Buch mit Praxiseinblicken in das Moderieren und Veranstalten von Erzählcafés ist in Zusammenarbeit mit 35 Erzählcafé Moderierenden erschienen.
Das Buch ist online bestellbar: https://www.beltz.de/fachmedien/sozialpaedagogik_soziale_arbeit/produkte/details/49602-erzaehlcafes.html
Das „Storytellinghouse“
Kürzlich sah ich einen Bericht über eine Art Erzählcafés in Irland. Es gibt dort das „Storytellinghouse“.Wie bei uns wird ein Datum publiziert und alle die wollen, kommen. Im Bericht war es ein kleiner Raum, wo die Leute dicht zusammen sassen. Ein hölzerner „Erzählstab“, etwa wie ein Wanderstab, aber schön verziert, nimmt jeweils an sich, wer gerade erzählen will. Man steht auf und erzählt eine kleine Geschichte. Oder jemand singt ein erzählendes Lied und beim Refrain singen alle mit, oder erzählt einen Witz, rezitiert ein Gedicht oder spricht ein Gebet.
Einer hatte die Geige dabei und am Schluss waren alle so aufgeheitert, dass sie noch lange sangen und schwatzten. Ich finde das köstlich! Je nach Situation könnte man das Erzählcafé auch einmal so veranstalten?
Juliette Erlandsen

Antwort auf: „Wenn niemand kommt …. „
„Wenn niemand kommt …“
halte ich mich an eine Regel, die lautet: Wer immer kommt, es sind genau die richtigen Personen.
Die Ausführungen zur Regel sind im angehängten PDF zu lesen.
Seit Jahren übe ich diese Regel auch im täglichen Leben. Ich lasse mich überraschen und sage mir: es ist, wie es ist. Daraus habe ich schon Wesentliches über mich selber entdeckt bzw. gelernt. Wichtig sind zweierlei Dinge damit das Erzählcafé so gelingt, wie ich es gerne möchte: die Vorbereitungen und meine Leidenschaft für das Thema.

Antwort auf: „Wenn niemand kommt…“
Nach dem Fachseminar wollte ich mit Erzählcafés starten, und es war mir wichtig, dass mindestens etwa 5 Personen an mein Erzählcafé kommen. Ich habe überlegt, wen es interessieren könnte und Personen direkt angefragt. Am Schluss waren wir 7 Personen. Der Durchführungsort war ein gemütlicher Salon bei einer Teilnehmerin.
Ein anderes Mal schrieb ich mein Erzählcafé nur im Kirchgemeindeblatt aus. Bedingung seitens Kirchgemeinde war, dass es in Räumlichkeiten der Kirchgemeinde stattfindet – es meldete sich niemand! Vorbeugend lud ich zusätzlich persönlich ein. 2 ‚neue‘ und 3 vorherige‘ kamen. So waren wir 5 Personen. Am Schluss wünschten einige dass es wieder im privaten Salon stattfindet.
Das Erzählcafé ist etwas Neues und braucht gewiss eine Anlaufzeit. Manche sagten mir auch, es sei gar nicht niederschwellig, einfach so zu kommen und aus dem eigenen Leben zu erzählen, ohne die Anwesenden zu kennen. Da würden sie sich nicht wohl fühlen.
Ich habe beschlossen, direkte Kontakte zu pflegen, in der Hoffnung, dass die Teilnehmenden ihrerseits vielleicht Leute animieren, je nach Thema. Das Ziel bleibt öffentlich auszuschreiben, und ich möchte noch mehr Erfahrung und Sicherheit haben mit der Moderation.

Vereinsleben: Erzählen statt Singen
Seit einigen Jahren singe ich im WeltCHOR Baden und bin dort im Vorstand.
Die Coronazeit war und ist für den WeltCHOR Baden wie für alle Chöre und Vereine eine grosse Herausforderung.
Nach einigen Monaten Proben mussten wir im Dezember 21 erneut unser Konzert coronabedingt absagen.
Was macht man mit einem Chor, der nicht singen darf?
Spontan hatte ich mich anerboten anstelle dieses Konzerts ein Erzählcafé per Zoom durchzuführen.
Das Thema war „Singen“ und es war eine tolle Erfahrung.
Im Vorfeld haben wir alle Mitglieder informiert was ein Erzählcafé ist und den kurzen Infofilm des Netzwerks Erzählcafé versendet.
21 TN waren dabei an diesem Erzählcafé und haben sehr berührend und persönlich über das Thema „Singen“ gesprochen. Dabei haben wir uns alle besser kennen gelernt und wenn wir uns in Zukunft wieder real treffen können, gibt es unzählige Anknüpfungspunkte unter den Teilnehmenden.

Erzählcafé „Gut gemacht“
Ich führte mit Studierenden ein Erzählcafé zum Thema „gut gemacht!“ durch. Es fiel nicht allen leicht vor anderen zu erzählen, was sie gut gemacht hatten. Vielleicht wollten sie nicht als angeberisch rüberkommen, oder es ist nicht einfach sich selbst zu loben? Doch langsam flossen die Geschichten, gross und klein. Ebenfalls habe ich besonders darauf achten müssen, dass sich die Teilnehmenden wohl fühlen, wenn sie Geschichten teilten, die nicht unbedingt erfolgreich im Sinne einer Leistungsgesellschaft sind. Dass die Teilnehmenden bestärkt herausgehen so individuell zu sein wie sie sind, anstatt sich mit anderen zu vergleichen und anzupassen. Keine leichte Aufgabe.

Erzählcafé zum Thema „Lebenschancen“ im
Im Rahmen der Erzählcafé-Tage 2021 fand im Museum Fram in Einsiedeln das erste Erzählcafé im Klosterdorf statt.
Sieben Frauen hatten sich dazu angemeldet – ein Mann kam als „Zaungast“ unerwartet dazu – der Präsident der Stiftung „Museum Fram“. Anfänglich nur als Beobachter, setzte er sich nach wenigen Minuten in unsere Runde und wirkte engagiert mit – wie alle Teilnehmenden. Es war angeregtes und beseeltes Erzählcafé und das Thema „Lebenschancen“ liess niemanden kalt! Der vermeintliche „Zaungast“ liess es sich im Anschluss an die Veranstaltung nicht nehmen, seinen Kommentar zum Erfahrenen im Einsiedler Anzeiger erscheinen zu lassen – beste Werbung für die Initiative Erzählcafés.

Vicende di vita in giardino
Giornate dei caffè narrativi 2021: Mendrisio
Dieci donne sono arrivate nel giardino di The happening place a Mendrisio con tanta voglia di prendersi un tempo diverso.
Il Caffè narrativo è stato aperto da Valentina mettendo un mattone per il primo caffè in Ticino.
Le moderatrici Bruna e Sara hanno creato subito un ambiente accogliente e libero da giudizi e narrato il loro primo incontro … la culla di questo spazio che ha fatto di un luogo un’oasi dove il tempo cambia dimensione. Suo malgrado il co-Working è diventato protagonista delle narrazioni delle partecipanti, ognuna ha condiviso sensazioni e curiosità legate al loro so-stare qui. Grata di questo regalo.
Tra momenti ricchi di emozioni sorrisi e un po‘ di leggerezza sulla parola „femme fatale“ ha risuonato un tuono annunciatore di un acquazzone, il segnale per portare il carretto con caffè e merenda sotto il porticato e continuar con scambi informali.

„Das hat alles verändert!“
Wir haben das Thema „Einspringen, wenn Not an der Frau oder am Mann ist“ bearbeitet. Einige der Anwesenden engagieren sich seit mehreren Jahren für Flüchtlinge im Dorf, haben auch solche bei sich aufgenommen und erzählen, wie es ihnen damit ergeht. Wir sind alle beeindruckt vom Engagement und auch von der Freude, die die Erzählenden dabei haben.

Vicende di vita a Lugano
Giornate dei caffè narrativi 2021: Lugano
Il Caffè Narrativo si è svolto al bar ristorante del Circolo Velico di Lugano.
Dodici partecipanti, distribuiti su due tavoli come richiesto dalle norme.
Costanza, la moderatrice, ha partecipato a entrambi i tavoli, passando da uno all’altro.
L’argomento „Vicende della vita“ è stato affrontato parlando di che cosa sentiamo di aver imparato nel corso della pandemia.
Tutte/i hanno potuto esprimere le proprie opinioni e riferire i propri vissuti in un’atmosfera allegra e piacevole.
La moderatrice ha poi sorpreso tutti/e con una bellissima (e buonissima) torta al cioccolato sulla quale troneggiava la scritta „Caffè Narrativo“.
Alcuni/e partecipanti hanno deciso di trattenersi per pranzare insieme.
Lebensereignis Schulanfang: Der erste Schultag
Der Pausenplatz des Schulhauses war ein guter Ort, um in das Thema einzutauchen. Erneut war es erstaunlich, wieviele berührende und spannende Geschichten zum Schulanfang ausgetauscht wurden: Wie sich durch den Eintritt in die Schule Welten auftun und wie erste Ausgrenzungen und Disziplinierungen stattfinden. Veränderungen hinsichtlich der Strafen und der Rolle der Eltern wurden deutlich. Freudiges und Schwieriges, beides hatte Platz.

Kindheit und Feste feiern
Erzählcafé-Tage 2021: Frankfurt, Deutschland
Bibliothek der Generationen des Historischen Museums Frankfurt am Main und Biografie und Erinnerung e.V.
14 Personen nahmen teil: 4 Männer und 10 Frauen im Alter zwischen 20 und 93 Jahren.
Die Leiterin der Bibliothek der Generationen hat jede Teilnehmende ein Kuchen im Glas und Tee und kleine Kerze per Post schicken lassen, in Anlehnung an den Begriff des Erzählcafés aber auch aus Anlas des 143. Geburtstages des Historischen Museums. Alle waren begeistern von der Idee.
Unter den Gästen waren Menschen mit Krieg- und Migrationsgeschichten aus Deutschland, Sizilien, Afghanistan, dem Iran, Eritrea sowie aus der ehemaligen DDR online dabei.
Es wurde über persönlichen Kindheitserfahrungen mit dem Thema Feste Feiern erzählt. Sowohl schöne und als auch traurige Geschichten waren dabei. Am Ende hat Mohammad uns spontan ein Stück an seinem Klavier gespielt.

Kindheit in der Natur
Erzählcafé-Tage 2021: Schwannheimer Wald, Deutschland
Es waren sieben Frauen und ein Mann zwischen ca. 60 und 83 Jahren, darunter Menschen mit Migrationserfahrung aus Spanien, Iran und Sizilien.
Das Wetter war sehr angenehm. Wir haben uns im Schwanheimer Wald an einem schönen Platz getroffen. Es wurde viel erzählt, Flöte und Mundharmonika gespielt und ein Gedicht aus der Kindheit in der Natur vorgelesen. Ein vorbeikommender Wanderer hat uns ein Gedicht über den Wald vorgetragen.
Die schöne Umgebung inspirierte die Teilnehmenden zum Erzählen von schönen wie traurigen Kindheitsgeschichten. Viele Geschichten waren geprägt von Erfahrungen aus der unmittelbaren Nachkriegszeit. Armut und primitive Lebensverhältnisse, die Freude über kleine Dinge und die Ressourcen, mit denen Lebenssituationen gemeistert wurden. So wurde dabei die doppelt heilsame Wirkung des Erzählcafés in der Natur deutlich.

Kindheit hier und woanders
Erzählcafé-Tage 2021:
Das Online-Erzählcafé hat ermöglicht, dass 13 Personen aus verschiedenen Orten am dem Erzählcafé teilnehmen konnten. Es waren Gäste aus Berlin, Frankfurt am Main, Bad Nauheim, Karlsruhe, Gdansk, Bern und Sterzing in Südtirol dabei.
Es wurden schöne und traurige Erinnerungen aus der Kindheit erzählt. Viele Geschichten hatten Kindheitserinnerungen mit Tieren zum Thema, als Wunsch nach einem Haustier oder den Erfahrungen und dem Umgang mit Haustieren, aber auch als lästige Pflicht, wenn die Tiere der elterlichen Landwirtschaft gehütet werden mussten. Dazu kamen auch Geschichten über Migrations- und Fluchterfahrungen aus Afghanistan, Kolumbien, Belarus und dem Iran. Die Erfahrung, dass Geschichten als Halt in der neuen Heimat dienen können, wurde vielfach bestätigt und beim Erzählen nochmals bewusst durchlebt.
Die Akteur*innen waren 4 Männer und 9 Frauen im Alter zwischen ca. 21 und 70.

Lebensereignisse
Erzählcafé-Tage 2021 in Burgdorf
Meine dreimal durchgeführte erzählbar: entwickelte sich bei gleichem Thema sehr unterschiedlich!
– 2 mal drinnen in meinem Gewölbekeller, 1 mal draussen unter den kühlenden Bäumen der Gebrüder Schnell-Terrasse in Burgdorf
– 2 mal mit vier Frauen, 1 mal mit drei Frauen und einem Mann
– 2 mal in Mundart, 1 mal auf Schriftdeutsch
Die erzählten Geschichten berührten und bereicherten uns gegenseitig.
Wir erlebten u.a. zwei eindrückliche Erzählungen von Kindheits-Traumata, wovon sich eines, zum ersten Mal mit fremden Personen geteilt, noch bis heute täglich auf das Leben dieser Person auswirkt.
Im 2. Teil bei Kaffee/Tee und selbstgebackenen Erdbeerrouladen fand ein stimmiges Zusammensein mit z. T. tiefen Gesprächen statt.
Ich konnte durch die Öffentlichkeitsarbeit dieses nationalen Wochenendes für meine erzählbar: neue Kund*innen gewinnen.

Lebensereignisse
Erzählcafé-Tage 2021: Reformierte Kirche Stadt Zürich
Lebensereignisse, Steine, Wellen

Lebensereignisse
Erzählcafé-Tage 2021: Zürich, Silo
Ein herrlicher Sonntagmorgen und – vielleicht eben deshalb – um 9.55 Uhr noch keine erzählfreudige Menschenseele des Wegs. Kurz vor zehn sind dann alle eingetroffen; die vier Angemeldeten und noch eine spontane Gästin aus dem Quartier dazu. Nach der Anmoderation mit Informationen zum Erzählcafé, dem Netzwerk, zu den ersten Nationalen Erzählcafé-Tagen und den zu beachtenden Punkten (= Regeln) folgte der Einstieg ins Thema Lebensereignisse. Passend zum Wetter kam eine Eröffnungsgeschichte, die besser nicht hätte sein können. Das Eis war gebrochen und weitere Geschichten folgten. Bilder haben geholfen, die verschiedenen Facetten zum Thema aufzuzeigen und immer wieder neuen Zugang verschafft. Und im anschliessenden Kaffee-Teil wurde weiterberichtet.

Hadlaubstiftung
Erzählcafé-Tage 2021: Zürich, Hadlaubstiftung
Es ist alles gut gegangen und die Teilnehmerinnen, deren Durchschnittsalter 86 war, hatten daran so Freude, dass sie gleich fragten, ob wir es jeden Monat machen können 🙂

Erster Versuch
Erzählcafé-Tage 2021: Kreuzlingen, Trösch
Das Erzählcafé „Lebensereignisse in Kreuzlingen und Umgebung“ ist sehr spontan im Trösch, dem Begegnungszentrum in Kreuzlingen, entstanden. Während an dem warmen Sommerabend links und rechts das dramatische EM-Spiel zwischen Dänemark und Finnland auf den Gastro-Terrassen lief, wartete ich auf Interessierte. Leider kam niemand, aber ich nehme einen zweiten Anlauf. Mit ein paar Anpassungen und hoffe sehr, es entsteht dann doch etwas… Denn es würde wunderbar an den Ort passen!
Lebensereignisse
Ich habe am Montag,7. Juni, quasi als Vorläuferin der Erzählcafétage vom kommenden Wochenende den Auftakt gemacht und das Erzählcafé mit dem Thema «Lebensereignisse» durchgeführt. Es sind 5 Gäste gekommen, 5 haben abgesagt.
Das Thema ist enorm gross und hätte ein paar weitere Nachmittage füllen können, trotz «nur» 5 Gästen. Das Gesprächsklima war gut und es kamen sehr intime Themen zur Sprache und es wurde die eine oder andere Träne vergossen, aber auch herzhaft gelacht. Insgesamt war es ein toller Auftakt nach der Coronapause und ich freue mich auf die nächsten Treffen.

Erfahrungsbericht Lebensereignisse
Erzählcafé-Tage 2021: LänggerHof
Es war für mich eine tolle Erfahrung mit den neun Frauen von 28 – 78 Jahren zum Thema Lebensereignisse vielseitige Geschichten vom Fliegen, Krankheit, Freundschaft, Spontanität, Ferien, Hobby’s und Wendepunkte aus zu tauschen. Es haben sich alle positiv zum Austausch (war vielen nicht bekannt) geäussert und den 2. Teil haben wir dann auch in der Zeit noch ausgedehnt. Auf dem LänggerHof in Dällikon hatten wir einen wunderschönen Ort in der Remise und eine Hühnerstall-Besichtigung lag für Interessierte auch noch drin.
Gerne treffen wir uns zu einem neuen Thema wieder.

Kooperationen
Erzählcafé-Tage 2021: Brache Lachen, St.Gallen
Drei Projekte in einem vereint: Wir sassen auf farbigen Sitzwürfeln des Projekts „MOBILE. Freiluftdepartement“ unter einem Gartenpavillon der Brache Lachen, und gleichzeitig organisierten die „FrauenLachen“ im Rahmen der feministische Aktionstage Café und Gebäck. Eine bunte Mischung aus Menschen aus dem Quartier, Gärtner*innen, Kinder, Forscher*innen und Künstler*innen. Entsprechend frei auch das Zusammenspiel(en).

Das Leben und alles was dazu gehört
Erzählcafé-Tage 2021: Bern, Kirchgemeinde Johannes
Das Leben und alles was dazu gehört. Lebensgeschichten, die verbinden.
Das Thema lautete «Lebensereignisse.» Nach kurzer Zeit entstand eine offene, vertrauens- und respektvolle Atmosphäre. Erzählt wurde von Wendepunkten im Leben. Erschienen waren 8 Frauen. 45 Min. erwies sich als zu kurz. Die Teilnehmerinnen wollten am Schluss gar nicht gehen und sassen im Anschluss noch über eine Stunde zusammen. Eine Teilnehmerin sagte beim Verabschieden: «Das war ein Glücksmoment.»
Möglich machte das auch der schön hergerichtete Raum von Mirjam Wey, Pfarrerin.
Plötzlich ohne Arbeit
Im Moment sind die Räumlichkeiten der Kirchgemeinde, wo ich normalerweise meine Erzählcafés durchführe, geschlossen. Ich fühle mich wie eine arbeitslose Moderatorin. Den Austausch mit einigen wenigen Teilnehmerinnen pflege ich mit zwei „viralen“ Whatsapp-Gruppen – eine deutsch- und eine französischsprachige.
Ich würde mich gerne auf meine selbstständige Arbeit als Moderatorin vorbereiten und neue Institutionen ansprechen mit dem Angebot Erzählcafés durchzuführen. Der Austausch und Kontakt mit Personen, die an Erzählcafés interessiert sind, bleibt mir wichtig und ich nehme gerne beim Online-Austausch unter Moderatorinnen und Moderatoren des Netzwerks Erzählcafé teil, um Informationen zu bekommen und am Ball zu bleiben.
Über Dinge, die uns bewegen, schreiben und lesen
Unser letztes Erzählcafe fand an der Quartierkoordination Gundeli Anfang März statt und wurde mit dem Thema “Der erste Brief“ eröffnet. Auf die Frage die ich am Schluss gestellt habe: “An wen hätten Sie heute einen Brief geschrieben?“, habe ich spannende Antworten bekommen. Nach ein paar Tagen, traf ich eine Teilnehmerin. Sie berichtete mir, dass sie während der Corona-Krise, den ungeschriebenen Brief geschrieben hatte! Das hat mich sehr gefreut und zugleich nachdenklich gemacht. Während dieser Zeit, könnte man das Erzählcafé mit Briefen ersetzen und anstatt zu erzählen und zuhören, einfach über die Dinge die uns bewegen, schreiben und lesen…
Erzählcafé per Videokonferenz
Ich habe ein Erzählcafé per Video-Konferenz ausprobiert.
Das Thema war: Mein Frühjahr 2020 – Was hast du erlebt, was dich nachdenklich gestimmt hat? Die Einladung habe ich in der Facebook Gruppe „Gern gscheh – St.Gallen hilft“ gepostet und in meinem persönlichen Umfeld per E-Mail verschickt. Mitmachen konnten alle ohne Anmeldung mit einem Link zu einem Webex – Meeting Raum. Teilgenommen, haben eine Gruppe von 4 Personen aus meinem Umfeld.
Meine Erkenntnis:
Das Erzählcafé per Videokonferenz hatte eine ähnliche Tiefe und Verbundenheit wie ein übliches Erzählcafé. Es erlaubt Regionen-übergreifend Menschen zusammenzubringen und Erzählräume zu schaffen. Ich denke es ist eine Alternative, welches dem physischen Erzählcafé sehr Nahe kommt. Die Bewerbung bleibt aber schwierig. Wie finde ich Teilnehmende für das Erzählcafé?

Erzählen mit Museumsobjekten
Das «Musée imaginaire Suisse» ist ein digitales Museum mit Objekten und Geschichten, die Besuchende ausgewählt haben. Gemeinsam mit dem Netzwerk Erzählcafé haben sie Personen dazu angeregt, ihre Lebensgeschichten zum Thema «Geschenke» zu teilen. Auf https://museumzuhause.ch/lebensgeschichten-ueber-geschenke/ finden Sie die Geschichten.
Versuchen Sie es auch: Lesen und teilen Sie Lebensgeschichten über «Geschenke». Wir freuen uns auf Rückmeldungen.
Wandernd Erzählen
In Corona Zeiten merkt man besonders, wie nährend Begegnungen und Gespräche sein können und wie sehr sie uns fehlen können. Ich auf jeden Fall vermisse es und deshalb freue ich mich um so mehr, dass die Massnahmen nun langsam gelockert werden und wir bald wieder zusammen kommen können. Ich biete in dieser Zeit Wander-Mahle an:
Wir werden in einer 5-Gruppe draussen in der Natur unterwegs sein und an schönen Orten Halt machen für „Erzähl Mahl Runden“. Wir werden gemeinsam essen, ums Feuer sitzen im Sharing Circle und einen ganzen Tag lang Zeit haben, um uns zu einem Thema auszutauschen. Mehr Informationen auf meiner Webseite: www.wirklich-begegnen.ch
Psychische Gesundheit sichern
Wir haben unsere Erzählcafés in der Pro Senectute zunächst abgesagt. Innerhalb der Organisation kümmern wir uns jetzt um Prioritäten wie unseren Mahlzeitendienst, die Einkaufshilfe und die Sicherstellung der weiteren Beratung. Darüber hinaus bieten zwei mal täglich Sport- und Bewegungungskurse im lokalen Fernsehen an.
Mein Hauptanliegen ist die psychische Gesundheit der älteren Menschen zu sichern. Wenn sich alles wieder ein wenig beruhigt hat, werde ich telefonisch mit meinen Teilnehmenden Kontakt aufnehmen.